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Kurzfilm zum Wochenende: Dripped (2011)

Zum Wochenende huldigt dieser Kurzfilm einem der großen Maler des 20. Jahrhunderts:

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Einmal durch die Kunst hindurch, mit Haut und Haaren: ein Kunstfresser treibt hier sein UnWesen, er klaut und verdaut und ist unzufrieden – und am Ende kommt etwas ganz anderes heraus. Erwachsene werden viele Kunstwerke wieder erkennen, aber auch für junge Museumsgänger dürfte schon der eine oder andere Aha-Moment dabei sein.

Léo Verriers wortlose Hommage auf einen der großen Maler des 20.…

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Im vergangenen Jahr lief auf dem Kinderfilmfest in München die internationale Koproduktion Bekas; hinter dem schlichten Titel verbirgt sich ein Roadmovie für und über Kinder, die Geschichte eines verwaisten Brüderpaars, die im Irak des Jahres 1990 aus Kurdistan nach Amerika reisen wollen, der Stadt, in der Superman lebt.

Schließlich machen sich Zana (7) und Dana (10) auf dem Rücken eines Esels namens „Michael Jackson“ mit einer Landkarte, einem wertlosen Medaillon, Brot und Wasser auf den Weg. Die staubige, triste Straße zur Grenze birgt jedoch Hindernisse und Gefahren, die die Beziehung der Brüder auf eine harte Probe stellen. Werden die beiden einen Weg über die strengbewachte Landesgrenze finden und ihren Traum verwirklichen können?

Filmplakat BekasDer autobiographisch geprägte Film von Regisseur Karzan Kader ist ab 5. September auf DVD und Blu-ray erhältlich. Mit der freundlichen Unterstützung von Edel Germany kann ich hier im Blog drei DVDs und drei Blu-rays, jeweils zusammen mit einem Filmplakat, verlosen!

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 8. September 2014. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!

[contact-form-7 id=”5957” title=”Gewinnspielformular BekasDVD”]

Zur Teilnahme berechtigt an diesem Gewinnspiel ist jede natürliche Person, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland hat und zum Zeitpunkt der Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet hat. Durch die Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt der Teilnehmer sich ausdrücklich damit einverstanden, dass kinderfilmblog.de diese Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichert: E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Zeitpunkt der Teilnahme, Name und Anschrift. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, diese Einwilligung per Widerruf unter mail@rochuswolff.de aufzuheben und damit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten. Nur eine Teilnahme pro Haushalt.
Teilnahmeschluss: 8. September 2014. Der Rechtsweg oder die Auszahlung der Gewinne in Bargeld ist ausgeschlossen.

(Fotos: Farbfilm Verleih/Edel Germany)

Gewinnt jetzt das wunderbare Roadmovie BEKAS auf DVD und Blu-ray! Im vergangenen Jahr lief auf dem Kinderfilmfest in München die internationale Koproduktion Bekas; hinter dem schlichten Titel verbirgt sich ein Roadmovie für und über Kinder, die Geschichte eines verwaisten Brüderpaars, die im Irak des Jahres 1990 aus Kurdistan nach Amerika reisen wollen, der Stadt, in der Superman lebt.

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer (2008)

Ich kapituliere in Ehrfurcht vor Miyazakis PONYO – und würde mich über Eure Meinungen freuen!

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Ich muss gestehen, dass ich mich eigentlich außerstande sehe, einem Film wie Ponyo – Das große Abenteuer am Meer, überhaupt den Filmen von Hayao Miyazaki, angemessen gegenüber zu treten. Das liegt an ihrer bezaubernden Fremdheit, an der Nonchalance, mit der sie Vorstellungen und Mythen, die mir fremd erscheinen, integrieren und in Bilder verfassen; an der traumgleichen Ästhetik, die Moderne und…

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Alles so schön bunt hier! Kaum eine Plastikwelt bietet so viele Kombinations- und Baumöglichkeiten wie die bunten Steine von Lego; und selbst der Umstand, dass sich das Lego-Universum seit den 1980er Jahren immer weiter ausdifferenziert und immer komplexere „Welten“ produziert hat, hat dem Image der dänischen Bausteine kaum Abbruch getan – mit Lego, so geht die Erzählung, bauen Kinder, wie es ihnen einfällt, weil die vielfältig einsetzbaren Bausteine sich für alles Denkbare nutzen und wiederverwenden lassen.

Aber das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit, und ausgerechnet ein Film, der den Steinen huldigt wie noch kein anderes Kulturartefakt zuvor, Liebeserklärung und großes Werbeepos zugleich, spielt diese Thematik in all ihrer Zwiespältigkeit durch. Held von The Lego Movie ist Emmet, selbst ein braves, sehr durchschnittliches Bauarbeiter-Legomännchen, der sich redlich bemüht, immer nur den Anweisungen zu folgen. Die regeln, wie er seinen Tag beginnt, welche Fernsehsendungen er gerne mag und dass er begeistert überteuerten Kaffee (37 Dollar die Tasse) trinkt. Und es sind die bekannten Bauanleitungen aus den Lego-Packungen, nach denen er und seine Kollegen neue Häuser bauen – alles, was nicht der Norm entspricht, wird abgerissen.

Die Regeln macht Präsident Business, Chef der größten Firma in der Stadt, der im geheimen finstere Pläne schmiedet. Das erfährt Emmet, als er eines Tages in eine Baugrube stolpert und zufällig das „Stück des Widerstands“ findet, nach dem Business hat suchen lassen – und nur knapp entgeht der ahnungslose Durchschnittsbürger von den Schergen des Präsidenten, indem die unorthodoxe Wyldstyle ihn befreit. Sie offenbart ihm: Hinter der wohlgeordneten Welt der Anleitungen gibt es noch die Masterbuilder, die frei und nur ihrer Phantasie verpflichtet bauen – und Emmet, der das Stück des Widerstands gefunden hat, ist der ihnen prophezeite „Besondere“, der sie gegen Business in die Schlacht führen soll.

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Der Film stellt also Konformismus und Regelgläubigkeit gegen Individualität und Erfindungsreichtum, und sein besonderer Kunstgriff ist es natürlich, einen absolut einfallslosen Durchschnittstypen ins Zentrum zu rücken („Was mach ich denn jetzt? Ich habe meine Anleitung verloren!“), der am Ende – eine klassisch amerikanische Erweckungsgeschichte – den Helden in sich selbst findet und den in anderen erweckt. Aber zugleich ist es symptomatisch für den Film, dass sein eingängiger Titelsong „Es ist alles super“ bzw. im Original „Everything is awesome“ eine Lobpreisung gerade der fraglosen Konformität ist.

Natürlich wird das im Text (und im Film) positiv gewendet: „Everything’s cool when you’re part of a team“, aber auch das ist und bleibt durchaus ambivalent, denn die Grenze und Unterscheidung zwischen Konformität und Gruppenzugehörigkeit (die natürlich für Emmet und seine Heldenfreunde positiv besetzt ist) ist hier immer nur scheinbar evident.

The Lego Movie, aus den erfahrenen Händen von Phil Lord und Christopher Miller, die auch den großartigen Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen zu Leben erweckt hatten, bleibt damit immer so doppelgesichtig wie der Genre-Figuren reflektierende Charakter des Good Cop/Bad Cop, einer Lego-Figur, die wie eine Theatermaske mit zwei Seiten ihren Kopf drehen und je nachdem den guten oder den bösen Polizisten zeigt. Überhaupt spielt und glänzt der Film mit zahlreichen, meist parodistischen Anspielungen auf andere Filme, Comics und Geschichten.

Da tauchen alle möglichen Superhelden von Batman über Superman und Green Lantern bis hin zu Wonder Woman auf, Wyldstyle und ihr Lehrmeister Vitruvius sind klar aus The Matrix entliehen, und es schadet auch nicht, Terminator 2 gesehen sowie Harry Potter und Herr der Ringe gelesen zu haben. Und richtig gut wird es, wenn nicht nur vor Lasern! und Haien! gewarnt wird, sondern auch vor Laserhaien!!! Kurzum, die perfekte Zielgruppe für diesen Film sind eigentlich Zehn- bis Elfjährige, die bereits bis über beide Ohren in der Mainstream-Popkultur des angloamerikanischen Raums gebadet wurden. (Für die richtig Älteren gibt es eine Lego-Figur, die dem Lego-Raumfahrtprogramm der 1980er entstammt; da werden wirklich nostalgische Gefühle wach.)

Hinter dem fast pausenlosen Gewusel, Gewimmel und Gekrache erzählt The Lego Movie eine sehr amerikanische Geschichte von Selbstfindung und „pursuit of happiness“, macht das aber stets mit einer Lage Selbstironie, bis das Ende mit einem deutlichen Tonlagenwechsel eine überraschend kräftige Portion Schmalz darüber gießt.

Dabei wird der Antagonismus zwischen Business und den anderen Figuren aufgehoben, zugleich wird aber genau die grundlegende Differenz, die vorher zwischen Konformität und Kreativität behauptet wurde, in einem Akt emotionaler Versöhnung einfach zusammengedacht – das aber mag für Spielzeug funktionieren, aber nicht immer für die Welt, in der wir spielen.

The Lego Movie, Australien/USA/Dänemark 2014. Regie: Phil Lord, Christopher Miller. 100 Minuten, FSK 0 (empfohlen ab 8 Jahren). (amazon: DVD, Blu-ray)

(Fotos: Warner Bros.)

Perfekte Zielgruppe für LEGO MOVIE sind elfjährige Spezialisten für die angloamerikanische Mainstream-Popkultur: Alles so schön bunt hier! Kaum eine Plastikwelt bietet so viele Kombinations- und Baumöglichkeiten wie die bunten Steine von Lego; und selbst der Umstand, dass sich das Lego-Universum seit den 1980er Jahren immer weiter ausdifferenziert und immer komplexere „Welten“ produziert hat, hat dem Image der dänischen Bausteine kaum Abbruch getan – mit Lego, so geht die Erzählung, bauen Kinder, wie es ihnen einfällt, weil die vielfältig einsetzbaren Bausteine sich für alles Denkbare nutzen und wiederverwenden lassen.

Tampering with Language to Shame the Devil. 

clarityandchaos:

In her book Feminism and Linguistic Theory Deborah Cameron makes a strong argument in the debate about eliminating sexist language:

“I do think, however, that it would be better if feminists operated with a more hard-headed, political notion of what we are trying to do. In my opinion we…

hipsterthanever:

IT Hipster

We will not stand by as evil wipes out billions of innocent lives.

(Quelle: gamoras)

Einblick in die Mensch-Maschine. Dieser Kurzfilm nimmt ein Plakat der klassischen Moderne wieder auf:

Das liefert Stoff zum Gespräch über alles Mögliche: über Körperfunktionen und Organe, aber auch darüber, wie sehr wir unseren Körper schon seit langem immer wieder in Metaphern beschreiben, die dem jeweils aktuellen Stand unserer Technologien entlehnt sind - früher war es mal die Säftelehre, heute ist unser Gehirn ein “Computer”.

Office Safari by Mike & Ben

(Quelle: tastefullyoffensive)

LEGO

Ab 21. August gibt es The Lego Movie endlich auf DVD und Blu-ray für zuhause. Der komplett computeranimierte Trickfilm taucht in hyperaktive, actiongefüllte Lego-Welten ein:

Emmet, eine gewöhnliche, angepasste, durch und durch durchschnittliche LEGO-Figur, wird durch einen Zufall für eine ganz besondere Person gehalten, der es vorbehalten ist, die Welt zu retten. Denn ein bösartiger Tyrann möchte die ganze LEGO-Welt erstarren lassen. Zusammen mit einer Gruppe bekannter und unbekannter Helden macht Emmet sich daran, Business zu stoppen – aber auf solche Abenteuer ist er hoffnungslos unvorbereitet.

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Dank der freundlichen Unterstützung von Warner Home Video kann ich hier im Blog fünf schöne Päckchen zum Film verlosen; jedes Päckchen enthält jeweils ein T-Shirt (leider kann ich hier die Größen nicht vorab erfahren, tragt Eure Wunschgröße unten ein und ich schaue, ob wir den Wunsch erfüllen können), einen Turnbeutel, ein Set Aufkleber und eine Emmet-Legofigur. Als Hauptgewinn gibt es zusätzlich für eines der Päckchen noch den Film selbst auf DVD.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 27. August 2014. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!

[contact-form-7 id=”5898” title=”Gewinnspielformular LegoMovieDVD”]

Zur Teilnahme berechtigt an diesem Gewinnspiel ist jede natürliche Person, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland hat und zum Zeitpunkt der Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet hat. Durch die Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt der Teilnehmer sich ausdrücklich damit einverstanden, dass kinderfilmblog.de diese Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichert: E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Zeitpunkt der Teilnahme, Name und Anschrift. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, diese Einwilligung per Widerruf unter mail@rochuswolff.de aufzuheben und damit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten. Nur eine Teilnahme pro Haushalt.
Teilnahmeschluss: 27. August 2014. Der Rechtsweg oder die Auszahlung der Gewinne in Bargeld ist ausgeschlossen.

Zum Heimkinostart von THE LEGO MOVIE gibt es den Film, T-Shirts und mehr zu gewinnen! Ab 21. August gibt es The Lego Movie endlich auf DVD und Blu-ray für zuhause. Der komplett computeranimierte Trickfilm taucht in hyperaktive, actiongefüllte Lego-Welten ein:

Kurzfilm zum Wochenende: Helium Harvey (2014)

Eine zauberhaft-phantastische Weltreise hebt im Kurzfilm der Wochenende an und ab:

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Bloß nicht zu heftig am Helium saugen! Sonst sieht man bald so aus wie die Runden Tiere – mit ähnlichem Effekt.

Aber der kurze Schreckmoment am Anfang von Helium Harvey leitet dann doch zu einer kurzen, phantastischen, wunderschönen Weltreise ein (der Blauwal!) – Regie führte Daniel Savage, auf seiner Website gibt es noch Hintergründe und ein Making-of.

Schönes…

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Kinostarts der Woche (14. August 2014): Planes 2, Saphirblau

Eine kleine Presseschau zu den Kinostarts der Woche, Planes 2 und Saphirblau:

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Diese Woche sind zwei neue Kinderfilme in den Kinos gestartet, beides Sequels: die Disney-Produktion Planes 2 – Immer im Einsatz sowie der zweite Teil der Trilogie Liebe geht durch alle Zeiten nach den Büchern von Kerstin Gier, Saphirblau. Hier ein kurzer Blick auf die Stimmung der Kritiker_innen: (more…)

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Neue Kolumne bei filmstarts.de

Ab heute erscheint meine neue Familienfilm-Kolumne auf filmstarts.de:

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Ab heute werde ich alle zwei Wochen jeweils freitags auf filmstarts.deeinen Film speziell für Familien vorstellen, und zwar nicht im Rahmen einer herkömmlichen Filmkritik, sondern als persönliche Empfehlung, mit einer kleinen oder großen Begründung, warum und für welche Kinder ich den Film besonders toll geeignet finde. Es wird dort um aktuelle Kinofilme ebenso gehen wie um…

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