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Kurzfilm zum Wochenende: Wombo (2013)

Eine außerirdische Kartoffel ist der Star des Kurzfilms zum Wochenende:

WomboPresse

Es ist nicht leicht, ein einsames, auf der Erde gestrandetes Alien zu sein – vor allem, wenn man aussieht wie eine Kartoffel. Der von Wolkenlenker produzierte Film von Daniel Acht vermischt Realfilm gekonnt mit Computeranimationen, und zwischendurch ist es ganz schön spannend – vor allem, als die Gemüsesuppe gekocht wird.

Wombo liefim Juli auf dem renommierten internationalen Kinderfilmfestival

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"Hast du den schon gesehen?"

Was Marketing für Kinderfilme vom sonstigen Film-Marketing unterscheidet/unterscheiden könnte:

Ich, einfach unverbesserlich 2 - Straßenwerbung in Berlin

Es tut mir leid, irgendwann muss es sein, da kommen wir nicht drum herum – wir müssen mal über Marketing reden. Vermutlich sind sich alle Eltern einig, die einen kurzen Moment des Nachdenkens darüber erübrigen können, dass das Marketing für Kinderfilme entweder – je nach Film – quasi nicht vorhanden oder aber von pestilenziöser Aufdringlichkeit ist. Entweder erfährt man kaum, dass ein bestimmter…

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Das Kinderfilmblog macht zwei Wochen Pause, in denen es womöglich heiß hergeht:

Es wird heiß! Jedenfalls hoffe ich das. Für zwei Wochen macht das Kinderfilmblog jetzt Pause, Urlaub, Erholung, nennt es, wie Ihr wollt.

Trailerschau #6/2014

Aktuelle Kinderfilmtrailer im Überblick:

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Auf Facebook poste ich immer wieder aktuelle Kinderfilm-Trailer; was dabei zusammenkommt, fasse ich hier im Blog nochmal zusammen; und heute gibt es erste bewegte Bilder aus dem nächsten Asterix-Film sowie Trailer zu zahlreichen Animationsfilmen: Der 7bte Zwerg, Home, Die Biene Maja, Ab durch den Dschungel und den zweiten Planes-Film. Darüber hinaus gibt es ein Musikvideo zu Rico, Oskar und die…

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Interviews: Rico, Oskar und die Tieferschatten

Ich habe die tollen Menschen hinter RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN interviewt:

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Heute startet der sehr großartige Kinderfilm Rico, Oskar und die Tieferschatten in den deutschen Kinos (eine ausführliche Lobpreisung habe ich ja bereits geschrieben), Neele Leana Vollmars Verfilmung des nicht minder wunderbaren Kinderbuchs (amazon) von Andreas Steinhöfel.

Vorab habe ich die Möglichkeit gehabt, Andreas Steinhöfel, die Regisseurin Neele Leana Vollmar sowie die…

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Meine Güte, was habe ich gehofft, dass dieser Film gelingen würde! Mit welcher Begeisterung haben sich die Kinder das Buch vorlesen lassen, in dem Jo Nesbø – welch genialer Schachzug! – seinen Titelhelden ein Pupspulver erfinden lässt, das nicht nur laute, aber perfekt geruchlose Fürze bringt, sondern in seiner Abwandlung als Pupsonautenpulver auch das (nicht ganz ungefährliche!) Herumfliegen per Darmwindkraft ermöglicht.

kifife_logo_2014_posVor allem aber ist Nesbøs Geschichte ein beglückendes Beispiel dafür, wie man ein phantasievolles, völlig irres und trotzdem nicht nur spannendes, sondern auch hintergründig witziges Kinderbuch schreiben kann, voller Sprachwitz und zauberhafter Details, ach, ich könnte jetzt hier noch absatzweise weiter preisen und lobsingen. Aber ich will ja hier und jetzt eigentlich den Film besprechen.

Und das fällt mir dann doch ein ganzes Stückchen schwerer, als ich gehofft hatte. Regisseur Arild Fröhlich und Drehbuchautor Johan Bogaeus haben sich viele Freiheiten mit Nesbøs Stoff genommen, was nicht schlecht sein muss, und haben auch nach einem eigenen filmischen Ton gesucht – allein, was am Ende dabei herauskommt, will hinten und vorne nicht mehr zusammenpassen.

Weiterlesen: Meine Kritik zu Doktor Proktors Pupspulver ist auf kino-zeit.de erschienen.

Doktor Proktors Pupspulver (Doktor Proktors Prompepulver), Norwegen/Deutschland 2013. Regie: Arild Fröhlich, 84 Min. FSK 0 beantragt (empfohlen ab 6 Jahren).

(Fotos: Filmfest München)

Leider für mich eine Enttäuschung: Die Verfilmung von Jo Nesbøs wunderbarem Kinderbuch. Meine Güte, was habe ich gehofft, dass dieser Film gelingen würde! Mit welcher Begeisterung haben sich die Kinder das Buch vorlesen lassen, in dem Jo Nesbø – welch genialer Schachzug!

Weiße Tiere und wilde Fragen für die Sommerferien

Meine DVD-Empfehlungen für die (hoffentlich seltenen) feuchten Sommertage:

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Der Sommer ist fürs Kinderkino – daheim wie in den Lichtspieltheatern – meist eher saure-Gurken-Zeit (obwohl: am 10. Juli startet im Kino Rico, Oskar und die Tieferschatten, den sollte man sich unbedingt ansehen, wenn die Kinder das Buch schon gelesen haben – womöglich der Kinderfilm des Jahres! Ausführliche Rezension hier).

Aber ein paar gute Filme gibt es dann eben doch, und hier ein paar…

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QUATSCH_3_Copyright_Veit Helmer-Filmproduktion_1400

Es gibt mehr als einen Moment in Quatsch und die Nasenbärbande, in denen ich mich gefragt habe, welche Drogen das Produktionsteam denn, bitteschön, eigentlich genommen hatte. Also was vor allem Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Veit Helmer da eingeworfen haben muss, und ob vielleicht noch was übrig ist, ich würde auch gerne was abhaben?

kifife_logo_2014_posQuatsch ist ein selten irrer, leicht wahnwitziger Kinderfilm, der fast über seine gesamte Länge ignoriert, was deutsche Kinderfilm sonst gerne so betulich macht: das Pädagogisch-Gutmeinende. Stattdessen herrscht hier bis kurz vor Schluss destruktive Anarchie, „Kinder an die Macht“, bis es kracht und darüber hinaus – und das alles vor dem Hintergrund einer desinteressierten, gar lieblosen Elterngeneration. Erst die Großeltern sind wieder erträglich, was mit den Erziehungsberechtigten dazwischen eigentlich passiert ist, bleibt ziemlich rätselhaft.

Unter den Erwachsenen tummeln sich zahlreiche bekannte Namen, Fritzi Haberland, Benno Fürmann, Samuel Finzi, Nadeshda Brennicke zum Beispiel, die allesamt nur als Nebenrollen-Knallchargen auftauchen; im Mittelpunkt steht ein Schwung von Darsteller_innen im Kindergartenalter – sie sind der Nachwuchs von Bollersdorf (ältere Geschwister gibt es praktisch nicht), der sich gegen die brav normalisierende Gewalt von oben auflehnt.

Denn die Erwachsenen wollen, dass alles schön Durchschnitt sei. Bollersdorf ist von einer obskuren Gesellschaft für Konsumforschung als Ort im Mittelpunkt Europas auserkoren worden, alles sei schön Durchschnitt, und deshalb wolle man hier neue Produkte testen. So verkünden es die schwäbelnden Herren in silbergrau (Anzüge, Schnauzbärte und Haare – man muss schon blind sein, um bei ihnen nicht an die Männer in Grau aus Momo zu denken), und so nehmen es Bürgermeister und Eltern gerne hin.

Enthusiastisch stürzen sie sich auf die grünen Cornflakes (pardon, „Gesock’s Korn Flakes“), die aber weder Kinder noch Senior_innen zu goutieren wissen. Daraufhin werden rasch die Alten – allesamt in ihrer Jugend Entdeckerinnen und Erfinder gewesen – in die gräßlich unfreundliche „Seniorenresidenz“ verlegt und dort mit Schlaftabletten ruhiggestellt. Es geht schon recht extrem zu in Quatsch, Zwischentöne sucht man da vergebens, dafür kracht’s dann eben auch umso herrlicher.

Denn die kleinen Kinder sind sehr unzufrieden über diese langweilige Durchschnittlichkeit („Wir wurden Versuchskaninchen, weil unsere Eltern durchschnittlich sein wollten.“), fesseln ihre Kita-Erzieherin und demonstrieren erst einmal auf dem Marktplatz, um anschließend handfestere Maßnahmen zu ergreifen: „Wenn wir einen Weltrekord aufstellen, ist Schluss mit Durchschnitt!“ Dann werden Maschinen entworfen, die Erwachsenen mit Schlaftabletten ruhiggestellt, und es geht ab, bis kein Gefährt im Dorf mehr so funktioniert, wie es sollte…

So ganz umfassend glücklich macht Quatsch und die Nasenbärbande dann aber doch nicht. Gewiss, da ist anarchische Zerstörungslust weit jenseits des Realen, da sind surreale Momente und ein erfrischend beharrliches Missachten von Wahrscheinlichkeit – aber der Film ist eben auch immer einen Hauch zu sehr eine erwachsene Phantasie davon, was kindliche Auflehnung sein könnte, als ein wirklich kindischer Stapel Begeisterung. Und wie schlecht die Elterngeneration hier wegkommt, das ist fast schon ein bisschen gruselig und beängstigend.

Quatsch und die Nasenbärbande, Deutschland 2014. Regie: Veit Helmer, 82 Min. FSK 0, empfohlen ab 4 Jahren.

(Fotos: Filmfest München)

Der vielleicht seltsamste Kinderfilm des Filmfests München - für die ganz Kleinen: Es gibt mehr als einen Moment in Quatsch und die Nasenbärbande, in denen ich mich gefragt habe, welche Drogen das Produktionsteam denn, bitteschön, eigentlich genommen hatte.

Kurzfilm zum Wochenende: Tulkou (2013)

Eine Animation aus dem Meer gibt den Ton fürs Wochenende: Plitsch, platsch.

Heute Abend ist natürlich noch einmal großes Fußballtheater, das müssen wir hier nicht noch verstärken – wer da noch etwas mit seinen Kindern sehen will, wir hatten das hier in den letzten Wochen schon.

Hier nun etwas ganz anderes, eine auch technisch sehr anspruchsvolle und ansehnliche Animation von Mohamed Falilou Fadera und Sami Guellai, gewissermaßen eine…

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theseluckystars:

mysharona1987:

Some of the funniest book dedications ever.

New threat to anyone who’s being mean: “I’ll call you an assh*le on the dedication page of my next book.”

(Quelle: thecheeziersnack)

Filmfest München: Lola auf der Erbse (2014)

Vom Filmfest München ein gut gelaunter Kinderfilm über Illegalität:

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Lola auf der Erbse ist so ein Film, den man sofort mögen, ach was, ins Herz schließen möchte. Und dann ist es doch wirklich sehr erfreulich, dass man feststellt: Er macht es einem meistens nicht besonders schwer.

kifife_logo_2014_posLola ist in ihrem Dorf eine Außenseiterin. Ihre Mutter natürlich auch, aber da sie Schultern und Rücken des Polizisten regelmäßig durchwalkt – er ist recht verspannt und hat auch…

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